Gemeindehaus

Das Evangelische Gemeindehaus Dilsberg, Bannholzweg 8

- HAUS DER BEGEGNUNG -

 

In unserem Gemeindehaus werden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen von allgemeinem Interesse angeboten. Hier treffen sich Menschen, die über das jeweilige Thema miteinander ins Gespräch kommen. Auch Sie können für dieses Forum Vorschläge oder Angebote machen. Das Haus kann auch für private Feste angemietet werden, z.B. Geburtstagsfeste. Das Haus stammt aus den 50er Jahren und wurde Anfang der 90er Jahre renoviert und ausgebaut. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Raum und die Küche. Im Dachgeschoss ist ein weiterer Raum vorhanden.

Ansprechpartner ist Frau Karin Ullrich-Brox Tel.: 74374 oder das Pfarramt.

 

 

Erinnerungstafel im Bannholzweg 8 angebracht

 

Thomas und Luise Holzinger stifteten 1976 dieses Haus der evangelischen Kirchengemeinde Dilsberg dieser Schriftsatz ziert seit dem 27. Oktober 2004 das Haus der Begegnung in Dilsberg.

Von den heute lebenden Dilsbergern wird kaum jemand wissen, wer dieses Ehepaar war, das erst durch seine großzügige Gabe das Gemeindeleben der evangelischen Kirche im „neuen“ Ortsteil im eigentlichen Sinn ermöglichte und den Gemeindegliedern außerhalb der Kirche am Rande des alten Ortskerns ein Dach über den Kopf für Veranstaltungen und Begegnungen unterschiedlicher Art bot.

Thomas Holzinger übte in den Souterrainräumen, in denen sich auch heute wieder eine ärztliche Praxis befindet, seinen Beruf als Zahnarzt aus. Nach seinem Tode im Jahr 1966 wurden die Praxisräume für eine Betreuerin von Frau Holzinger eingerichtet. Luise Holzinger starb 1976 und hinterließ der evangelischen Kirchengemeinde Dilsberg ihr Haus mit der Auflage, es als Ort der Begegnung für Menschen verschiedener Konfessionen und Interessen zu nutzen.

Nachdem die evangelische Kirche nach notwendigen Umbauten, die oberen Räume als Gemeindezentrum nutzen konnte, zeigten sich – bedingt durch das Alter des Hauses – bauliche Mängel, die eine Sanierung notwendig machten. Allerdings war es auch schon damals nicht einfach, die dafür notwendigen Mittel auf die Schnelle bereitzustellen. Erst in den 90er Jahren konnte mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Böden, Fenster, Heizung und Toiletten mussten an die neuen Baustandards angepasst und erneuert bzw. ersetzt werden. Nach dem Abschluss dieser Arbeiten wurde von Kindern und Jugendlichen unter Anleitung von Prof. Max Kläger ein großes Kachelwandbild mit dem Titel „Arche Noah“ als Symbol für die zusammenführende Funktion des Hauses gestaltet. Neue Möbel und sogar eine neue Küche konnten unter aktiver finanzieller Mitwirkung von Gemeindegliedern erworben und damit das jahrelange Provisorium beendet werden.

Heute werden die oberen Räume von der evangelischen Kirche für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt, aber auch Privatpersonen können die Räume mit ihrer gut ausgestatteten Küche für Familienfeiern nutzen und anmieten.

Die evangelische Kirchengemeinde kann mit dem Haus der Begegnung Gruppen und Referenten Räumlichkeiten für ihre Treffen und Vorträge anbieten. Sie selbst hat eine „Heimat“ dank der großzügigen Spende des Ehepaars Holzinger. Diese Dankbarkeit drückt sich in der nunmehr angebrachten Erinnerungstafel für alle sichtbar aus.