Pfarrerin Michaela Deichl hatte diesen Gottesdienst zusammen mit den Konfirmanden geplant, und sie halfen alle kräftig mit. Sie stellten sich selbst mit Namen vor. Außerdem ließen sie die Gemeinde an ihren Fragen teilhaben, die sie gerne im Laufe der kommenden Zeit beantwortet haben möchten und brachten ihre Wünsche für die Konfirmandenzeit vor.
Als Neuerung in diesem Gottesdienst stellten sich die neuen Konfirmanden zusammen mit einigen Konfirmanden aus dem letzten Jahr und weiteren Freiwilligen als Chor vor dem Altar auf und sangen unter der Begleitung von Frau Deichl mit der Gitarre und Herrn Markus Gaa am Keybord die in der kurzen Zeit schon eingeübten neuen Lieder: „Gott schenkt uns ein neues Herz“, „Möge die Straße uns zusammenführen“ und „Herr, deine Gnade“. Anhand des ausgeteilten Liedblattes sang auch die Gemeinde mit und es entstand eine fröhliche, aufgelockerte Atmosphäre.
Frau Deichl erzählte in ihrer Predigt von den ersten schon sehr lebhaften Stunden mit den „Konfis“. Sie hatten schon jetzt jede Menge Fragen mit Bezug auf Glaube, Gottesdienst, Kirche, Kirchenälteste usw. Alle diese Fragen sollen in den nächsten Monaten besprochen und diskutiert werden. Fragen stellen und Antworten suchen gehört zum Glauben dazu. Und Jesus verspricht, dass wir Antworten finden.Die anschließenden Fürbitten wurden von „alten“ Konfirmanden vorgetragen. Dazu gehörte auch eine Fürbitte für die neuen Konfirmandengruppe. Da die Konfirmanden auch bereit sind, im Gottesdienst mitzuhelfen, haben sie schon Opfer und Kollekte eingesammelt und am Eingang Gesangbücher ausgeteilt.
Frau Deichl wies noch darauf hin, dass jeder willkommen ist, der die neuen Lieder mit einüben oder im Chor mitsingen möchte. Man übt dann jeweils ½ Stunde vor dem Gottesdienst die entsprechenden Lieder. Man muss sich nur bei ihr melden und wird dann per Email benachrichtigt. Dann entließ Frau Deichl die Gemeinde mit dem Segen Gottes.
Konfi-Abschlussgottesdienst – 7. April
Mit einem „Herzlich Willkommen zum Abschlussgottesdienst unserer Konfirmanden-Zeit“ begrüßte Philip Schild die Gemeinde zum Konfi-Abschlussgottesdienst. Auf der Konfirmanden-Freizeit, die dieses Jahr in die Jugendherberge nach Neckarelz führte, wurde der komplette Abschlussgottesdienst vorbereitet. Alle Texte, Gebete, Fürbitten und auch die Lieder wurden von den Konfirmanden ausgesucht bzw. selbst verfasst. Sie gestalteten den gesamten Gottesdienst zum Thema „Abendmahl und Nächstenliebe“.
Zur Einstimmung las Clara die Geschichte vom Bäcker in der Jakobstraße vor. Sie handelt von einem alten Bäcker, der für die einen nur einen „Tick“ hat, für viele andere jedoch als weise und menschenfreundlich gilt. So kommen viele Kunden nur zu ihm, um Rat, Trost, Zuspruch und einen Zuhörer für ihre Sorgen und Nöte zu finden. Nachdem er mit ihnen das Brot geteilt und mit ihnen gegessen hat, ziehen sie gestärkt weiter und erzählen anderen von dieser guten Begegnung. In dieser Geschichte entdeckten die Konfis viele Aspekte zum Thema Abendmahl, z.B. gemeinsames Essen, Teilen, Vergeben, Heilung, Mut, Glaube, Zuversicht und Liebe. Zwei weitere ausgesuchte Bibel-Stellen zeigten ebenfalls gut, was beim Abendmahl passiert.
Zur Speisung der 5000 hatten sich die Konfis ein Standbild überlegt, das sie allen als Foto zeigten. Dazu wurde überlegt, wie wir Jesus Handlung für uns übernehmen und weitergeben können, z.B. wenn Menschen, die uns wichtig sind Hoffnung, Trost und Zuspruch brauchen. Dabei war es hilfreich zu hören, was uns selbst in Situationen geholfen hat, wieder Kraft und neuen Mut zu finden.
Für die zweite Geschichte, die von Zachäus handelt, gab es ein weiteres Standbild zu sehen. Der reiche Zachäus, ein Oberer der Zöllner, stieg auf einen Baum um Jesus sehen zu können. Jesus bat ihn, vom Baum herunterzusteigen, damit er bei ihm einkehren kann. Dazu gehörte viel Mut, sowohl für Jesus als auch Zachäus. Zachäus wurde durch die Begegnung mit Jesus geheilt und gab von seinem Besitz her.
Wir alle kennen Situationen in denen wir manchmal das Gefühl haben, dass uns niemand mag. Aber Gott liebt uns trotzdem und wenn wir es riskieren und ihm von unseren Problemen erzählen, dann kann das oft helfen.

Besondern schön waren die gemein-samen Mahlzeiten und der Filmabend. Es war eine sonnige, entspannte Freizeit mit einem tollen Miteinandersein. Sonnenschein gab es reichlich, auf der Freizeit und genauso auch beim Abschlussgottesdienst.




